Archiv der Kategorie 'Allgemein'

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Die Welt, 01.09.13 So werden Menschen aus Ihren Wohnungen vertrieben

Haz, 31.08.13 Frühstück statt Zwangsräumung

RadioBremen, 29.08.13 Bürgerschaft beschließt Privatisierungsbremse

Hinz & Kunzt, 29.08.13 Neue Mietenstudie

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Miete rauf, Miete raus!

Ein Beitrag im Ersten vom 12.08.13

Aktuelle Artikel zum Thema Wohnungspolitik


Die Welt 04.08.13


Hinz und Kunzt 05.08.13


RP Online 06.08.13

Pressemitteilung: Hausdurchsuchung wegen angeblicher Besetzung

Am Freitag, den 12. April, kam es in Hamburg-Barmbek zu einer Hausdurchsuchung durch die Polizei aufgrund einer angeblichen Hausbesetzung im Oktober 2012. Um 7.30 Uhr durchsuchten acht Polizeibeamte die Wohnung eines Jugendlichen (21 Jahre). Das Bündnis „Schlaflos in Hamburg? Mietenwahnsinn stoppen“ verurteilt aufs Schärfste eine solche Form der Kriminalisierung der Proteste gegen Wohnungsnot und steigende Mieten.

Der Tatvorwurf gegen den Beschuldigten lautete, am 27. Oktober oder in den Tagen zuvor widerrechtlich in das Haus am Durchschnitt 27 eingedrungen zu sein. Gesucht wurden Schuhe, die Hinweise auf den Aufenthalt im Gebäude geben könnten. Die Hausdurchsuchung verlief erfolglos, es wurden keine Schuhe oder sonstigen Gegenstände beschlagnahmt. Der Durchschnitt 27 steht seit Jahren leer (http://leerstandsmelder.de/hamburg/places/454-durchschnitt-27-29) und wurde schon mehrfach im Rahmen der „Recht auf Stadt“-Bewegung und der Proteste gegen Leerstand thematisiert. Am 27. Oktober fand ein u.a. von den Hamburger Asten und dem Bündnis „Schlaflos in Hamburg? Mietenwahnsinn stoppen“ organisierter Aktionstag statt, bei dem auf Leerstände aufmerksam gemacht werden sollte. Zu einer Hausbesetzung kam es jedoch nicht.

„Die Hamburger Polizei konstruiert eine Hausbesetzung, die es nie gegeben hat, um Recht-auf-Stadt-Aktivisten zu kriminalisieren“, erklärt Antonio Vega für das Bündnis. „Wir verurteilen diese völlig unverhältnismäßige Maßnahme der Polizei als klaren Angriff auf diejenigen, die Kritik an der Wohnungspolitik des Senats äußern. Kriminell sind nicht diejenigen, die gegen Leerstand auf die Straße gehen, sondern die Politikerinnen und Politiker, die diesen zu verantworten haben.“ Das Gebäude Durchschnitt 27 befindet sich im städtischen Eigentum. Das Bündnis fordert deshalb die Stadt auf, die Kriminalisierung angeblicher Hausbesetzer sofort zu beenden und Leerstand in bezahlbaren Wohnraum umzuwandeln.

Brandheiße News: Erneute Hausbesetzung in Hamburg!

Nachdem bereits vor wenigen Tagen in Hamburg-Horn ein seit Jahren leerstehendes Haus besetzt wurde, kam es heute Mittag in Hamburg erneut zu einer Hausbesetzung: Dutzende Menschen haben vor wenigen Stunden das seit Jahren leerstehende und dem Verfall überlassene Hochhaus in der Oberstraße 14 a-c besetzt, um auf Mietenwahnsinn, Gentrifizierung und Wohnungsnot aufmerksam zu machen.

Der AStA der Universität Hamburg, die demokratisch gewählte Interessensvertretung von über 40.000 Studierenden, solidarisiert sich ausdrücklich mit dem Anliegen der Hausbesetzerinnen und Hausbesetzer. Hier findet ihr die Pressemitteilung des AStAs zur Besetzung.

Presseschau zur heutigen symbolischen Hausbesetzung:
Hamburg 1
Mopo
Welt
Abendblatt
NDR